– Arbeitgeber-Attraktivität durch flexible Arbeitsmodelle

Triple-A ist ein Modellprojekt von Wertewandel e.V. Es umfasst verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte und Beschäftigte kleiner und mittelständischer Unternehmen rund um das Thema flexible und lebensphasenorientierte Arbeits(zeit)gestaltung.

Mehrwert für Ihr Unternehmen

Mit dem im Projekt vermittelten Wissen können Unternehmen Beschäftigte halten, die sonst aus persönlichen Gründen ihre Erwerbstätigkeit einschränken, unterbrechen oder gar aufgeben müssten. Wertvolles Erfahrungswissen bleibt so erhalten. Das spart Kosten für eine Neurekrutierung und Einarbeitung und senkt zugleich das Fehlbesetzungsrisiko. Die Beschäftigten profitieren von flexibler Arbeitszeitgestaltung durch die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, höherer Arbeitszufriedenheit und besserer Gesundheit.

Unsere Leistungen

Teilnehmende Unternehmen erhalten kostenfreie Weiterbildungen, Coachings und Inhouse-Schulungen zur Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter*innen in folgenden   Handlungsfeldern:

  • Analyse der betrieblichen Erfordernisse und Arbeitszeitinteresse der Beschäftigten
  • Fachkräftegewinnung und Bindung
  • Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding)
  • Entwicklung zum Unternehmen passender flexibler/ lebensphasenorientierter Arbeitsmodelle
  • Strategische Personal- und Organisationsentwicklung
  • Führungskräfteentwicklung

Durchgänge

Das Projekt hat eine Laufzeit von Juli 2019 bis Juni 2022. Es richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen aus Brandenburg und Sachsen.

Je Durchgang können 12 Unternehmen teilnehmen. Ein Durchgang ist auf einen Zeitraum von 9 Monaten ausgelegt.

Durchgang 1
01.01.2020 bis 30.09.2020
Durchgang abgeschlossen

Durchgang 2
01.01.2021 bis 31.09.2021
Durchgang abgeschlossen

Durchgang 3
01.09.2021 bis 31.05.2022
Durchgang abgeschlossen

Ablauf

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Bestandsaufnahme

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Coaching und Bedarfsgerechte Inhouse Schulungen

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Teilnahme am Coaching für Frauen (optional)

Jetzt handeln

Ist Ihr Unternehmen fit für die Zukunft?

Im Fachkräftemangel sehen Geschäftsführende von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland die größte Gefahr für ihre zukünftige Entwicklung.
Ursachen sind laut Studien die demografische Entwicklung, die Abwanderung junger, gut ausgebildeter Menschen aus der Region, eine zunehmende Akademisierung und oftmals eine geringere Arbeitgeberattraktivität kleiner und mittelständischer Unternehmen in metropolenfernen Regionen.

Gute Gründe zu handeln!

Flexible und lebensphasenorientierte Arbeits(zeit)gestaltung ist neben monetären Anreizen der wesentlichste Wettbewerbsvorteil bei der Rekrutierung und Bindung leistungsstarker Fachkräfte.

Unternehmen profitieren von einer Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität, stärkerer Mitarbeiter*innen-Bindung, weniger Fehlzeiten, möglicher Erweiterung von Öffnungs- und Produktionszeiten, größere Flexibilität und eigenverantwortlicherem Arbeiten der Mitarbeitenden.

Ebenso profitieren die Beschäftigten von flexibler Arbeitszeitgestaltung durch Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, höherer Arbeitszufriedenheit und besserer Gesundheit.

Aktuelles

Ein lohnenswerter, abwechslungsreicher & motivierender Workshop für 14 Teilnehmerinnen aus der Lausitz

„Frauen, Führung und Karriere – Workshop zur beruflichen Entwicklung und Vernetzung von Frauen“

Erfolgreiche Führung und berufliche Entwicklung sind zunächst einmal keine Frage des Geschlechts, sondern der Persönlichkeit. Trotzdem werden Frauen häufig mit herausfordernden Erwartungen ihrer Umwelt konfrontiert, insbesondere wenn sie sich in der Führung oder auf dem Weg dahin in einem von Männern geprägten Umfeld bewegen. Frauen haben zum Teil andere Vorstellungen von Führung und Karriere als die bisher tradierten Wege vorsehen. In dem Workshop sprachen wir  offen über Karriere- und Führungsfragen  sowie über gegenseitige Unterstützung.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer*innen und an unsere Trainerin für diesen inspirierenden und erfrischenden Workshop.

Location: IBA Studierhaus e.V. in Großräschen

Wir schauten hinter den Kulissen der WIMA Maschinenbau GmbH

Wir sprachen u.a. von unterschiedlichen Organisationsstrukturen, wie kann Innovation im Unternehmen gefördert werden, welche Ergebnisse erzielten die Unternehmen durch das Projekt Triple A. Ein wertvoller Austausch und ein inspirierender Tag. Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft.

Seit mehr als 20 Jahren verfügt das Unternehmen über Erfahrungen in der Konstruktion und Herstellung von Maschinen für die Schotter-, Kies- und Sandindustrie. Die Siebmaschinen sind das Prämienprodukt und klassiert (siebt) in den meisten Fällen die genannten mineralischen Rohstoffen. Andere Maschinen dienen zur Reinigung dieser oder zur Separation von leichten und schweren Materialien. Das Maschinenportfolio ist umfangreich. Eine Siebmaschine kann bis zu 26 Tonnen wiegen. Bis zu 150 Maschinen verlassen pro Jahr das Werksgelände.
Mit dem Neubau der Produktionshalle im Jahr 2018 erweiterte das Unternehmen die Produktionsfläche um 2 000 Quadratmeter. In der neuen Halle findet ausschließlich die Endmontage, der in den benachbarten Hallen vorgefertigten Maschinenteile, statt. Eine echte Innovation ist der sogenannte Leanlift, der in der neuen Halle seinen Platz gefunden hat. Auf einer Fläche von nur neun Quadratmetern steht ein in sich geschlossenes Regalsystem, das bis zur Decke der 9,50 Meter hohen Halle ragt. Auf Knopfdruck liefert das System genau die richtigen Schrauben, die für einen Arbeitsgang benötigt werden. Darüber hinaus wurden in der Halle zwei neue Portalkräne installiert, die jeweils eine Last von 16 Tonnen tragen können. Gemeinsam sind sie in der Lage, die gigantischen Maschinen scheinbar mühelos an die richtige Stelle schweben zu lassen.

Durchgeführte Business-Bike-Tour mit dem Zweckverband Lausitzer Seenland

Wir schauten hinter den Kulissen des Zweckverbands Lausitzer Seenland mit der Hafenmeisterin Ulrike Herrmann in Form einer geführten Bike Tour um den Senftenberger See. Der Zweckverband ist seit Januar 2021 bei Triple A dabei und hat am 2. Durchgang des Projektes teilgenommen.
Gezeigt wurde uns das Strandhotel Senftenberger See, der Familienpark, das Hafencamp, sowie der wunderschöne Hafen.
Der Senftenberger See gehört mit einer Wasserfläche von 1300 Hektar zu den größten künstlich angelegten Seen Deutschlands. Der See entstand durch die Flutung des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus Niemtsch in der Zeit von 1967 bis 1972 und erfreut sich heute als Naherholungsgebiet größter Beliebtheit.

Das Resümee:

  • Fördermittel werden erfolgreich beantragt und eingesetzt
  • das Strandhotel nutzbar für Business-Kolleg*innen
  • Nutzen zum Teamtag
  • Darstellung der erreichten Ergebnisse aus unserem Projekt Triple A
  • Vernetzung ist wichtig
  • Informativer Austausch zwischen Personalerinnen

Herzlichen Dank an Ulrike Herrmann für diese spannende & sportliche Führung.

Projekt Triple A auf der Zielgeraden….

In der gesamten Projektlaufzeit konnten 33 kleine und mittelständische Unternehmen am Projekt teilnehmen. Anfangs wurden schriftliche Mitarbeiterbefragung durchgeführt, ausgewertet und Handlungsempfehlungen entwickelt. Multiplikatoren aus teilnehmenden Unternehmen erhielten Weiterbildungen zu den Themen: Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, flexible & lebensphasenorientierte Arbeitsmodelle, Personal- und Organisationsentwicklung sowie moderne Führungskräfteentwicklung. Sie beschäftigten sich u. a. mit den Fragen, wie ist der Status quo der Arbeitswelt? Welche Bedürfnisse und Ansprüche haben heute Bewerber*innen? Welche Lebens- und Arbeitsphasen gibt es? Wie kann ich flexible Arbeitszeitmodelle im Unternehmen etablieren? Was bedeutet Agilität? Wie bekomme ich mehr Selbststeuerung und Eigenverantwortung in die Teams? Wie sieht moderne Führung aus? Was macht eine innovationsförderliche Organisationskultur aus? Das vermittelte Wissen wurde über die Multiplikatoren in die Unternehmen getragen und mit Inhouse-Workshop/Schulungen sowie Zusatzangeboten untersetzt. Die Workshopformate ermöglichten einen intensiven Austausch und eine Vernetzung der Teilnehmenden.

Die Pandemie zeigte zudem, das aktuelles Wissen zu flexiblen Arbeits(Zeit)modellen  dringend benötigt werden. Die Flexibilisierung der Arbeitsprozesse führte zu der Entstehung vielfältiger neuartiger Arbeitsmodelle, die die bisherigen Arbeitsmodelle ergänzen. Um insbesondere die Chancen zu nutzen, lassen sich folgende Handlungsfelder erkennen:

  • Offenheit für neuartige Arbeitsformen und Arbeitsmodelle
  • Führungsmodelle und Führungskompetenzen
  • Stärkere Fokussierung auf Aus- und Weiterbildung

 

Für die Ergebnissicherung des Projektes wird eine Projektdokumentation erstellt. Die empirischen Daten werden aus den einzelnen Unternehmen zusammengefasst, gesamtheitlich ausgewertet und reflektiert.

Im Interview mit dem ZUKUNFTSZENTRUM SACHSEN

Um ein:e gute:r Arbeitgeber:in zu sein, braucht es mehr als gute Bezahlung: beispielsweise verschiedene Arbeitszeitmodelle, Angebote in der Personalentwicklung bis hin zum authentisch gelebten Selbstverständnis des Unternehmens.

“Unsere Mitarbeiter:nnen sind glücklich bei uns.” – oder – “It´s a match!” Schön, wenn diese Stimmen aus der Belegschaft oder von Bewerber:innen kommen und das nicht nur, weil das Geld stimmt. Um ein:e gute:r Arbeitgeber:in zu sein, braucht es mehr als gute Bezahlung. Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen eine Marke nicht nur für Produkte und Dienstleistungen entwickeln und pflegen sollten. Auch die echte, die authentische Arbeitgebermarke ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.

In dieser Ausgabe von Zukunftsdenken.live wollen wir unter anderem folgenden Fragen auf den Grund gehen:

  • Welche Funktion hat eine Arbeitgebermarke?
  • In welchen Schritten kann die Arbeitgebermarke entwickelt werden?
  • Wie kann ich den „War of Talent“ gewinnen und Fachkräfte an mich binden?
  • Welche BestPractice gibt es?

Erfahren Sie von Vivien Eichhorn, Projektmanagerin im Modellprojekt Triple-A – Arbeitgeber-Attraktivität durch flexible Arbeitsmodelle, warum Agile Arbeitsmethoden im Unternehmen auf das Arbeitgeberattraktivitätskonto einzahlen. Sie zeigt aus der Praxisperspektive, welche positiven Auswirkungen dies auf Führungskräfte und Arbeitsteams hat und wie eigenverantwortliches Handeln mehr Flexibilität im Arbeitsalltag schafft.

Julia Thombansen ist Führungskräftecoach und engagiert sich im Projekt TalentTransfer, einem sächsischen Karriere-Netzwerk für Unternehmen, Studierende und Young Professionals. Sie zeigt am Beispiel eines Unternehmer-Bootcamps die wichtigsten Schritte zum Aufbau einer Arbeitgebermarke.

Moderiert wird die Onlineveranstaltung von Lutz Schäfer, Leiter für Marketing und Crossmediale Medienproduktion des MIKOMI | Hochschule Mittweida.

Arbeitgebermarke. Potenziale für Unternehmen

Jetzt anmelden!

Im September 2021 starten wir unseren letzten Durchgang des Projekts. Gern können sich kleine und mittlere Unternehmen bis zum 27. August 2021 anmelden. KMU aus Brandenburg und Sachsen können unsere zukunftsorientierten und interaktiven Workshops zu den Themenschwerpunkten:

  • Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding),
  • Personal- und Organisationsentwicklung,
  • flexible Arbeitsmodelle und
  • Führungskräfteentwicklung

kostenfrei nutzen. Wir arbeiten mit externen Trainer*innen zusammen und konnten bisher sehr gutes Feedback erhalten. Der interaktive Charakter der Workshops sowie der Raum für Austausch mit anderen Unternehmen werden sehr geschätzt. Bereits 22 Unternehmen sind im Projekt und konnten von den Workshops profitieren. Das Projekt ist vom Europäischen Sozialfond gefördert.

Kontakt:

Corry Kröner & Vivien Eichhorn
Tel. 035433 538779
E-Mail: triple-a@wertewandel-verein.de

Mut & Macher – Der Podcast mit Radio Cottbus

Corry Kröner & Kira Sawicka stellen den Verein Wertewandel – soziale Innovationen und demokratische Entwicklung e.V. vor, sowie unsere Arbeit in den Projekten Doing Lieberose und Triple A.

Stream Mut & Macher – Der Podcast – Folge vom 11.06.2021 von Radio Cottbus | Kostenlos online auf SoundCloud anhören

Mut & Macher – die Gründungsshow auf Radio Cottbus! Jeden Donnerstag lernt Ihr spannende Menschen kennen. Heute dreht sich alles ums Gründen. Heute lernt ihr einen Verein der Region kennen, der sich sozialen Innovationen verschrieben hat.
Der Verein Wertewandel hat einen Sitz in Vetschau und arbeitet in verschiedenen Projekten an der sozialen Seiten eines Wirtschaftsunternehmens. Wie das funktioniert erklären Kira Sawicka und Corry Kröner heute bei Caro Kahn.

Video: Homeoffice: Und nach Corona?

Die Pandemie hat gezeigt, dass Homeoffice – zumindest in einigen Berufen – ohne große Probleme möglich ist.
Vivien Eichhorn – Projektmanagerin im Projekt Triple A erzählt welche Chancen sie darin sieht:

Video: Homeoffice: Und nach Corona? – ARD-Mittagsmagazin – ARD | Das Erste

„Triple A“ startet den zweiten Durchgang mit 10 kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Lausitz

Im Januar 2021 startete der zweite Durchgang des Wertewandel-Projekts „Triple A“, mit dem Thema „Erfolgsfaktor Arbeitgeberattraktivität“. Der interaktive und kurzweilige Online-Workshop fand großen Anklang wie die Rückmeldung der 10 teilnehmenden Unternehmen aus der Lausitz zeigt. Positives Feedback wie: „interessanter und intensiver Austausch“, „toller Tag – hat motiviert“, „Breakout-Session super“ sowie „der Inhalt des Workshops ist praxisnah“, zeigt, dass die situationsbedingten Online-Formate ein adäquater Ersatz der Präsenzveranstaltungen sind.

Um ein erstes Kennenlernen der teilnehmenden Multiplikator:innen und die Einführung des Tools „Zoom“ durchzuführen, begann das Seminar am ersten Tag mit einem „Check In“. Es zeigte sich, dass 40% der Unternehmen noch nie an einem Online-Seminar teilgenommen hatten. Uns zeigt es wie wichtig es ist, Unternehmen bei Transformationsprozessen zu begleiten und sie darin zu unterstützen. Auf der Agenda des ersten Tages standen Themen wie Unternehmenskultur und -Führung, Mitarbeiterbindung und -Motivation und Informationen zum Personalmarketing. Auf die Frage, vor welchen Herausforderungen die Teilnehmenden beim Thema Arbeitgeberattraktivität und flexiblen Arbeitsmodellen stehen und welche Erwartungen Sie an das Projekt „Triple A“ hätten, wurde zunächst, die folgenden Herausforderungen genannt: trotz starrer Strukturen wie Ladenöffnungszeiten und Schichtarbeitszeiten als attraktiver Arbeitgeber zu gelten, den Erwartungen der unterschiedlichen Generationen gerecht zu werden, Generationskonflikte zu vermeiden sowie die emotionale Bindung von Mitarbeiter*innen zu erhöhen. Mit dem Wunsch nach einem guten und praxisorientierten Impuls sowie Erfahrungsaustausch, startete die Gruppe in den Tag.

Als erster digitaler Impuls lieferte eine Live-Umfrage zum Thema „Arbeitgeberattraktivität“.  eine Wortwolke mit Begriffen wie Wertschätzung, Betriebsklima, der Mensch im Fokus, Unternehmenskultur und Work-Life-Balance. Die Ausführungen der Referentin, Ulrike Spaak, wechselten sich ab mit verschiedenen Breakout-Sessions. In ihnen wurden in Teilgruppen umfangreiche Szenarien rund um unterschiedliche Attraktivitätsmerkmale entwickelt, wie z.B. zu der Frage „Wie lässt sich ein Unternehmen unter „Corona-Bedingungen“ fördern?“ oder zum Thema Selbstwertschätzung, indem die Teilnehmenden aufgefordert wurden, etwas Nettes über sich, über das Unternehmen und Ihre Teams zu sagen. Richtig Loben, so die Erkenntnis erfordere eine besondere Feedback-Kultur.

Am zweiten Tag ging es mit dem bewährten Wechsel von Input, Gruppenarbeit und Plenumsdiskussionen diesmal um Merkmale der Generationen, von Babyboomern bis zur Generation Z sowie einzelne Arbeitgeberattraktivitätsfaktoren. Die Aufgabe der Mitarbeiterbindung wurde als ein wichtiger Faktor diskutiert. Für die Teilnehmenden besonders interessant waren die genaue Analyse des Wertschöpfungsfaktors „Arbeitgebermarke“ und die Neudefinition eines Employer Brandings und des Unternehmenswertes.

Wir danken Ulrike Spaak von Positive Leadership Academy für diesen gelungenen Workshop. Der dritte Durchgang des Projektes Triple A beginnt voraussichtlich im September 2021. Kleine und mittelständische Unternehmen aus Sachsen und Brandenburg können sich gerne noch anmelden.

Flexible und lebensphasenorientierte Arbeitsmodelle

 „Flexible und lebensphasenorientierte Arbeitsmodelle“ standen im Mittelpunkt des 4. Moduls unserer Workshopreihe, welches Anfang September 2020 stattfand und von Nina Bessing, die seit einigen Jahren erfolgreich als Coach und Unternehmensberaterin aktiv ist, geleitet wurde.
Der 2-tägige Workshop
vermittelte den Teilnehmer*innen auf sehr anschauliche Weise die fachlichen Grundlagen zur Umsetzung flexibler Arbeitsmodelle im Rahmen eines lebensphasenorientierten Personalmanagements. Zusätzlich zu den interaktiven, fachlichen Inputs der Trainerin blieb viel Raum für Erfahrungsaustausch und Vernetzung, was von den Teilnehmenden mit großer Begeisterung angenommen wurde.

Nach der Vorstellung zeitgemäßer, modularer Arbeitsformen wie Sharing- und Pairing-Modelle, Home-Office, Mobiles Arbeiten oder flexiblen Arbeitszeiten, wurden diese mit unterschiedlichen Lebensphasen in Bezug gesetzt. Unter den vorgestellten Phasen waren neben Einstieg und Ausbildung, Elternzeit, 50+ auch Zeiten, in den die Pflege von Angehörigen im Fokus steht, sowie die letzte Berufsphase und der Übergang in die Rente.
 Auch die Bedingungen des Gelingens für die jeweiligen Arbeitsmodelle im Unternehmen und deren rechtliche Grundlagen wurden anhand von praktischen Übungen und Best Practice Beispielen diskutiert. Vor dem Hintergrund des Corona-Virus fanden besonders die erörterten Erfolgsfaktoren für Home-Office, Remote-Work
und das Thema „virtuelle Führung in Corona-Zeiten“ großes Interesse bei den Teilnehmenden. Führung und Kommunikation in flexiblen Arbeitsmodellen definieren sich dabei über das Ziel und den Sinn der Arbeit. An Stelle von Anweisungen, so Nina Bessing, rücken heute gemeinsames Aus- und Verhandeln. Die Mitarbeitenden erhalten so mehr Eigenverantwortung und die Möglichkeit zur Selbstorganisation. Ein wichtiges Thema in der Personalentwicklung ist, insbesondere für Frauen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch hier spielt die Flexibilisierung der Arbeitgebenden eine große Rolle.

Mit dem Workshop endete der 1. Durchgang der Modulreihe. Wir danken unseren Trainern für informative und wissensreiche Workshoptage und unseren Teilnehmenden für ihre Offenheit, neue Themen zu bearbeiten, für inspirierender Diskussionen und spannenden Austausch.

Der zweite Durchgang mit 12 Unternehmen findet ab Januar 2021 statt. Gern können sich kleine und mittelständische Unternehmen aus Brandenburg und Sachsen noch anmelden.

ATTRAKTIVE ARBEITGEBER IN DER LAUSITZ – WELCHE ROLLE SPIELEN DABEI MODERNE ARBEITSMODELLE?

Im Journal bei „F wie Kraft – Frauen.Leben.Lausitz“

„Ziel der Arbeitgeber muss es sein, die Bedürfnisse von Mitarbeitenden in ihren Lebensphasen zu erkennen und entsprechende Angebote zu entwickeln. Jedes Unternehmen sollte sich daher mit lebensphasenorientierter Personalpolitik auseinandersetzen.“

Wie sehen zeitgemäße Arbeitsformen aus, die den heutigen agilen Anforderungen und den Ansprüchen nach Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben entsprechen? Mehr dazu in unserem neuen Beitrag von Vivien Eichhorn – Wertewandel e.V. https://www.fwiekraft.de/attraktive-arbeitgeber-in-der-lausitz/

„F wie Kraft – Frauen.Leben.Lausitz“ – ist das online-Zuhause von und für Frauen zwischen Zittau und Lübben, zwischen Weißwasser und Elsterwerda, zwischen Bautzen und Forst. Seit 2016 bietet „F wie Kraft“ engagierten Frauen eine Plattform – sei es vernetzend, empowernd, unterstützend, initiierend oder forschend.

Modul: „Zukunftsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung“

Am 22. und 23 Juli 2020 fand unser drittes Modul bei den IBA-Terrassen in Großräschen statt.
Angeleitet von Sabine Riedel-Schönfeld, Unternehmensberaterin mit dem Schwerpunkt Organisationsentwicklung, setzten sich Unternehmer*innen, Manager*innen und leitende Personalverantwortliche aus unterschiedlichen Organisationen an den zwei Workshop-Tagen intensiv mit dem Thema zukunftsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung auseinander. Schon in der Vorbereitung dieses dritten Moduls des Triple-A Programms wurden die Teilnehmer*innen mit einer Aufgabe einbezogen. Spannend war auch die Frage: „Welche Themen haben sich in der Krise gezeigt?“ Schnell wurde klar, dass in unserer VUKA-Welt (volatil, unsicher, komplex, mehrdeutig) hierarchisch-aufgebaute Organisationen durch neue Formen des Miteinander-Arbeitens ersetzt werden.

Mit unterschiedlichen Team- und Partnerarbeits-Methoden entwickelten die Teilnehmenden Kriterien für eine zukunftsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung, wie z.B. ein neues Mindset, einen anderer Umgang mit Widerständen und Chancen und vor allem das Brechen mit alten Mustern und die damit verbundene Transformation in der Organisation. Damit einher geht eine veränderte Rolle der Personalentwickler*innen selbst, die anstatt Vorgaben zu machen, die Mitarbeitenden eher bei der Selbstförderung und Potenzialentfaltung bestärken und eine intrinsische Motivation zu fördern. Eigenverantwortung und Autonomie statt Kontrolle fielen dabei als Schlüsselbegriffe. Es war toll zu erleben, wie agil und selbststeuernd die Unternehmen teilweise schon aufgestellt sind. Von der Personalentwicklung ging es dann zur Organisationsentwicklung. Gemeinsam mit Sabine Riedel-Schönfeld wurde den Teilnehmenden bewusst, dass Organisationsentwicklung heute als ein Prozess zu sehen ist, der partizipativ, interaktiv und prozessorientiert ausgerichtet ist. Bei schönstem Wetter ging der zweitägige Workshop am Großräschener See voller neuer Erkenntnisse und regem Austausch der Teilnehmenden untereinander dann zu Ende.

Unsere Kollegin Vivien Eichhorn war BTU-Alumna des Monats

Im Interview berichtet Sie über Ihren Werdegang und über Ihre Arbeit im Projekt Triple A / Wertewandel e.V..

„Seit dem Studium steht der Mensch im Fokus meiner Arbeit.“

Die BTU Alumna Vivien Eichhorn ist mit vielen Unternehmen der Region bekannt. Sie arbeitet im Bundesprogramm „Fachkräfte sichern und Gleichstellung fördern“ im Projekt Triple A -Arbeitgeberattraktivität durch flexible Arbeitsmodelle. Wie ihr Weg dorthin verlief und was sie genau beruflich macht, erzählt sie im Interview.

Hallo Vivien, wie bist Du auf deine Studienwahl in Senftenberg gekommen?
Die Auswahl meines Studiengangs im Bachelor Betriebswirtschaftslehre ist familiär geprägt. Meine Mama ist seit vielen Jahren Unternehmerin und sie hat mich auf meinen Bildungsweg stets gefordert und gefördert. Meine regionale Herkunft spielte dabei auch eine Rolle.
Im Studium lagen meine Spezialisierungen auf Personalwesen und Marketing. Für mich stand schon immer der Mensch im Fokus. Nach dem Bachelor durchlief ich ein Trainee Programm bei der TAKRAF GmbH und konnte damit einen Einblick in unterschiedlichen Abteilungen wie das Personalmanagement, den Einkauf & das Engineering bekommen. Die Technik der Massengutumschläge und der Tagebauanlagen begeisterten mich. Nach den praktischen Erfahrungen und den Einblicken eines großen Konzerns, ging es zum Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen, ebenfalls in Senftenberg. Der Master-Studiengang verzeichnet einerseits Fächer aus der Betriebswirtschaftslehre und andererseits hat mir der Praxisbezug von der TAKRAF GmbH sehr geholfen die Umstellung zu meistern. Meine Master-Thesis zum Thema „Lausitzring – Rennsport- und Freizeitanlage als Wirtschaftsfaktor“ durfte ich als Stipendiatin beim Institut für Umwelttechnik & Recycling Senftenberg e.V. schreiben. Hier lag der Fokus der Primärforschung und die Berechnung der regionalen Wertschöpfung des Lausitzrings. Insgesamt konnten ca. 2500 Personen befragt werden. Entweder Face-to-Face oder als Online-Befragung. Die Ergebnisse kann man online lesen. Das war wirklich ein sehr spannendes Projekt. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und meine Ergebnisse der Wirtschaft und der Politik präsentieren.

Wie hast Du das Studium empfunden und was würdest Du Studierenden empfehlen?
Das Studium und Leben in Senftenberg war sehr persönlich, eng und freundschaftlich. Ich habe mich auch sehr gut betreut gefühlt und die Dozenten waren stets hilfsbereit. Ich bin fürs Studium auch nach Senftenberg gezogen, das hat vieles vereinfacht. Gerade in den stressigen Lernphasen ist es gut, wenn die Wege kurz sind und man einfach Lerngruppen bilden kann. Wir haben uns sehr viel untereinander geholfen.
Empfehlen würde ich beizeiten praktische Erfahrungen zu sammeln in Form eines Praktikums in einem Unternehmen bspw. vor dem Studium sowie die Chance eines Auslandssemester zu nutzen. Beides habe ich nicht wahrgenommen. Reflektiert betrachtet hätte mir das Auslandssemester bei der Beantragung von internationalen Projekten geholfen, sowohl sprachlich als auch interkulturell und die praktische Erfahrung im Bachelorstudiengang.

Wie verlief der Wechsel ins Berufsleben und was machst Du heute genau?
Ich habe damals über 70 Bewerbungen in der Region verschickt. Ein Unternehmer, den ich über meine Präsentation der Masterarbeit kennen lernte, hat meine Bewerbungsunterlagen sogar an seine Wirtschaftskontakte verteilt. Das war natürlich ganz großartig und verdeutlicht den Vorteil von guten Netzwerken. Ich habe mich letztendlich für einen Job beim Wertewandel e.V. entschieden. Wir arbeiten in den Themenfeldern Arbeit, Bildung, Regionalentwicklung, Demokratie und Beteiligung. Ich arbeite konkret in dem Lausitzer Modellprojekt Triple A – Arbeitgeber-Attraktivität durch flexible Arbeitsmodelle. Dabei geht es um vielfältige zukunftsorientierte Fragen der Arbeitszeitmodelle, der Arbeitsgestaltung, der Personalentwicklung, der Arbeitgeber-Attraktivität und der Führungskräfteentwicklung. Unsere Sensibilisierungsmaßnahmen, Coachings und Workshops in dem Bereich sind für kleine- und mittelständische Unternehmen aus Brandenburg und Sachsen kostenfrei. Das Projekt wird durch Fördergelder aus dem Bund und der EU finanziert. Deshalb sind wir auch stets auf der Suche nach neuen Förderprojekten und Verbundpartnern für zukünftige Projekte. In Zeiten des Fachkräftemangels kann ich nur jedem Unternehmen empfehlen, sich mit lebensphasenorientierter Personalpolitik zu beschäftigen. Ich bin in dem Projekt für viele Bereiche zuständig von der Teilnehmerakquise, über das Workshop-, Event- und Kommunikationsmanagement bis hin zum Berichtswesen. Es ist sehr abwechslungsreich. Ungefähr die Hälfte meiner Arbeit passiert vom Bürotisch aus und die andere Hälfte bin ich unterwegs und tausche mich mit verschiedenen Menschen aus. In meiner Arbeit hilft mir mein Studiumwissen in der Projektbeantragung, im Projektmanagement sowie in der Auswahl der externen Dozenten.

Woran denkst Du am liebsten aus der Studienzeit?
An das erste Freiheitsgefühl – gerade nach dem Abitur! Sich endlich selbst die Zeit einzuteilen und Themen zu bearbeiten die einen interessieren. Und natürlich auch an die Abende im STUK. Es war insgesamt eine sehr schöne Zeit.

Führungskräfteentwicklung im Unternehmen 

Mit einem Hygienemaßnahmeplan und einem neuen Seminarraum ging es für unser Projekt “Triple-A – Arbeitgeber-Attraktivität” durch flexible Arbeitsmodelle am 24. & 25.06.2020 in Großräschen bei den IBA Terrassen wieder in die Präsenzveranstaltungen. In dem zweitägigen Workshop wurden unsere Projektteilnehmer*innen rund um das Thema Führungskräfteentwicklung in Unternehmen geschult.
In der Entwicklung hat sich die Rolle der Führung gewandelt. Bestimmte Führungsaufgaben unterscheiden sich fundamental und andere wiederum sind brand aktuell – und sind viel wichtiger geworden. Fragen, die die Teilnehmer*innen im Workshop beschäftigt haben, waren “Was ist Führung 4.0 und warum besteht hierfür eine Notwendigkeit?”. Im Zuge der digitalen Transformation ändern sich die Ansprüche an gute Arbeit. Heute steht Führung vor der Herausforderung, unterschiedlichen Anforderungen in einer sich durch dynamische Einflussfaktoren ändernden Umwelt gerecht zu werden; denn wir leben immer mehr in einer VUCA – Welt.  Somit müssen moderne Führungskräfte ihre Methoden und ihr Rollenverständnis den veränderten Herausforderungen anpassen.

In Zusammenarbeit mit Tobias Walke erhielten die Teilnehmenden detaillierte Einblicke u.a. in die Themen:  Generationen X, Y und Z, die VUCA-Welt und deren Bedeutung für die Unternehmen, die vier Werte des Agilen Manifests mit den bsp. Kanban-Board & Scrum, die Bedeutung der Arbeit 4.0 und die Auswirkungen auf Führungsverhalten, Kommunikationsformen, Führungsstile und Typologien, Implementierung neuer Führungsstile, Motivation und Empathie, intrinsische und extrinsische Motivation, Karriereentwicklung, Delegation Board & Delegation Poker, sowie Volition – Umsetzungskompetenz.

Wir danken unserem Trainer und unseren Teilnehmer*innen dieser zwei Workshoptage.

Der zweite Durchgang mit 12 Unternehmen findet ab Januar 2021 statt. Gern können sich kleine und mittelständische Unternehmen aus Brandenburg und Sachsen noch anmelden.

Erstes Online-Seminar im Rahmen von Triple A im Mai durchgeführt

Die Krise besser meistern – Resilienz fördern und positiv Führen

Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown stellte unsere Gesellschaft in den vergangenen Wochen und Monaten vor große Herausforderungen und Veränderungen.

Unternehmen schickten ihre Mitarbeiter*innen ins Home Office oder in Kurzarbeit, Schulen und Kindertagesstätten wurden geschlossen und soziale Kontakte mussten auf ein Minimum beschränkt werden. Das bedeutete für viele Erwerbstätige, dass neben einer völlig neuen Arbeitssituation zum Teil auf engstem Raum, Kinder betreut und geschult werden mussten. Dazu hatten viele Mitarbeiter*innen Sorge um die Gesundheit ihrer Familien und Existenzängste, weil sie nicht wussten, wie sich die Pandemie auf die Wirtschaft und ihre finanzielle Sicherheit auswirken wird.

Das haben wir zum Anlass genommen, im Rahmen des Projektes Triple A ein 3-teiliges Online-Seminar zum Thema „Die Krise besser meistern – Resilienz fördern und positiv Führen“ zu entwickeln und mit der Trainerin Ulrike Spaak umzusetzen.

Während manche Menschen selbst in die tiefe persönliche Krise rutschen, unter Existenzängsten leiden oder gar in eine Depression verfallen, bleiben andere trotz allem positiv und zuversichtlich. Sie haben eine innere Stärke. Sie sind resilient. Was können Mitarbeiter*innen tun, um stressreiche und belastende Situationen ohne Folgeschäden für die körperliche und psychische Gesundheit zu meistern? Wie können sie auf vorhandene Ressourcen zurückgreifen und mehr Widerstandskraft aufbauen, um Krisen gut zu bewältigen? Wie können auch in belastenden Situationen Mitarbeiter*innen motiviert und positiv geführt werden?

Den Teilnehmer*innen des Online-Seminars konnte umfangreiches Wissen zu den Themen Resilienz, positive Psychologie und positiver Führung vermittelt werden. Sie tauschten sich u.a. dazu aus, welche Folgen die Corona Krise auf die menschliche Verfassung hat und wie sie mit belastenden Gefühlen und Gedanken umgehen können. Daneben erarbeiteten sie sich Strategien zur Stressbewältigung und erhielten Impulse und alltagstaugliche Tipps für mehr Widerstandskraft. Die Trainerin erläuterte die Zusammenhänge von Glück, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit und welche Wirkung und Vorteile positive und stärkenorientierte Führung hat, damit Menschen „aufblühen“.

Durch einen Methodenmix aus verschiedenen Inputs, Gruppenarbeiten, Life-Umfragen und Breakout Sessions waren es drei gelungene Online-Seminare. Herzlichen Dank an die Teilnehmer*innen und Ulrike Spaak.

Erfolgsfaktor Arbeitgeberattraktivität

29. und 30.01.2020 wurden Teilnehmende am Wertewandel-Projekt „Triple A“ von Ulrike Spaak zum Thema „Erfolgsfaktor Arbeitgeberattraktivität“ geschult. Der zweitägige Workshop, der in Senftenberg stattfand, fokussierte sich auf Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Unternehmen und der Stärkung der Arbeitgebermarke; denn nur wer seine Wettbewerbsvorteile kennt und seine Attraktivitätsmerkmale transparent nach außen trägt, dem gelingt es, im umkämpften Arbeitsmarkt der Lausitz seine Mitarbeiter*innen im Unternehmen zu halten. Die Teilnehmenden konnten erfahren, was Bewerber*innen heute brauchen, wie sie sich für Arbeitnehmer*innen attraktiver aufstellen können, was Mitarbeiterzufriedenheit steigert und Unternehmenskultur mit Mitarbeiterbindung zu tun hat.

Folgende Schwerpunkte wurden vermittelt:

  • Einführung ins Thema: Fachkräftesituation, Ausgangslage, Potenziale, Folgen geringer/ hoher Mitarbeiterbindung
  • Ansätze zur Mitarbeiterbindung
  • Aufbau einer Arbeitgebermarke – Employer Branding
  • Arbeitskultur, Arbeitsklima – Mitarbeiter*innen an Prozessen beteiligen
  • Praxisübungen und Optimierung eigener Konzepte

Am 23. Januar 2020 hatten wir Sie zu unserer Veranstaltung Wertewandel in der Lausitz − Wie Unternehmen mit flexiblen Arbeitsmodellen zu attraktiven Arbeitgebern werden in Cottbus eingeladen. Hier sehen Sie ein paar Impressionen:

Hier können Sie sich den ausführlichen Bericht zur Kick-Off-Veranstaltung in Cottbus herunterladen. Downloads

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf!

Haben Sie weitere Fragen zum Projekt?  Wir beantworten Sie Ihnen gerne.

Corry Kröner und Vivien Eichhorn
Radduscher Dorfstraße 18, 03226 Vetschau
Tel.: +49 (0) 35433 / 53 87 79
Mail: triple-a@wertewandel-verein.de

Christian Konstanty
Feurigstraße 54, 10827 Berlin
Tel.:+49 (0) 30 / 403 671 578
Mail: konstanty@wertewandel-verein.de

Förderer und Partner

Triple A ist ein Projekt von Wertewandel e.V.

Wertewandel realisiert Projekte in den Bereichen Stadt- und Regionalentwicklung, Bildung und Qualifizierung, Innovationsförderung und Stärkung der Zivilgesellschaft. In Kooperation mit Verbänden, Verwaltungen, Initiativen, Unternehmen, Stiftungen und Hochschulen entwickeln wir innovative Lösungen für spezifische Zielgruppen und beraten NPOs/NROs, Städte und Regionen, Unternehmen, Organisationen und zivilgesellschaftliche Akteur/innen.

Förderer

Die Initiative „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ ist ein ESF – Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände sowie dem Deutschen Gewerkschaftsbund.

Die ESF-Sozialpartnerrichtlinie ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), der BDA I Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Sie ist das Nachfolgeprogramm der Programme „weiter bilden“ und „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ aus der ESF-Förderperiode 2007-2013 und wird mit ca. 130 Mio. € gefördert aus Mitteln des BMAS, des Europäischen Sozialfonds sowie Beiträgen von den Unternehmen und Sozialpartnern.

Partner

Wirtschaftsförderung Brandenburg

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